Vegetarier immer Zahngesund ?

In einer Studie wurde nun festgestellt, dass Vegetarier und Veganer häufiger an Karies und Zahnschmelzerosionen leiden. In einer hannoverischen Studie wurden 100 Vegetarier und Nichtvegetarier untersucht. Um ein aussagekräftiges Ergebnis zu erlangen wurden von den Testpersonen das Essverhalten, die Mundhygiene, die Verwendung von fluoridhaltigen Produkten und Zahnarztbesuche erfasst. Zudem wurde auch der Zahnbefund der Testpersonen dokumentiert.

Eine Erkenntnis über Vegetarier konnte getroffen werden, da sie weniger zum Zahnarzt gehen, jedoch dort immer mit hochdosierten Fluoridpräparaten behandelt werden. Im Alltag hingegen verwenden viele Vegetarier weniger fluoridhaltiges Tafelsalz und fluoridhaltige Zahncreme. Somit wurde der Schluss gezogen, dass nicht die Dosierung des Fluorides eine Rolle spielt, sondern die Regelmäßigkeit in der Anwendung. Weiterhin sind Vegetarier und Veganer sehr gesundheitsbewusst und legen viel Wert auf ihre Zähne, wodurch eine intensive Mundhygiene betrieben wird. Dies ist eigentlich nicht vom Nachteil, jedoch enthält die vegetarische Kost meist viel Fruchtsäure und anders Säurepotential, wodurch eine säurebeständige Erosion des Zahnschmelzes gefördert wird, besonders verschlimmert noch durch sehr intensive Mundhygiene.

Somit ist bei der Studie die Zahnbefunderhebung bei den Nichtvegetarier besser ausgefallen, da diese vermehrt regelmäßig Fluorid angewendet haben. Das fehlende Fluorid wurde bei dem Vegetarier und Veganer als Hauptursache für vermehrte Karies festgestellt.

Somit wird deutlich das eine gesunde Lebensweise nicht unbedingt eine gesunde Mundflora mit sich zieht.

So sollte stets auf eine tägliche Fluoridierung der Zähne durch die Zahnpasta geachtet werden und nach den Mahlzeiten sollte erst nach circa 60 Minuten die Mundpflege betrieben werden.

Bei weiteren Fragen zum Thema Ernährung steht Ihnen unser Team in Berlin Lichtenberg gerne zur Verfügung.

 

 

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